Wie im ersten Teil erwähnt fordern hochsensible Kinder immer wieder klare Grenzen. Um die Grenzen zu spüren, sie gelassen setzen zu können braucht es innere Ruhe. Genauso braucht es diese innere Ruhe um die Reaktionen, weg von Ohnmacht, Hilflosigkeit oder Egalität auffangen zu können.

Hier gibt es von mir eine einfache Übung mehr bei sich zu bleiben, sich mit Muttererde zu verbinden und die eigenen Grenzen wahrzunehmen. (Für Kinder ab ca. 4 Jahren und Eltern)

  • Stelle dich hüftbreit auf den Boden oder wenn du sitzt stelle deine Füsse auf den Boden.
  • Jetzt spüre deine Füsse und atme ruhig. Wenn es geht, mache die Ausatmung länger als die Einatmung.
  • Verleihe während des Ausatmens deinen Füssen Wurzeln, wie ein Baum sie hat, tief in den Erdboden.
  • Wenn es noch geht, kannst du nun während des Einatmens Licht in dich aufnehmen, da wo du es gerade brauchst, z.B. über den Scheitel, das Herz oder den Bauch. Von dort aus lässt du es in jeden Winkel deines Körpers fliessen.

Wiederhole das so oft wie es für dich stimmig ist oder bis du wieder ruhiger bist.

Wenn der letzte Teil zu viel ist, dann bleibe erstmal dabei deine Füsse in der Erde zu verankern. Erst wenn es für dich stimmig ist, nimmst du das Licht mit dazu. 

Natürlich könnt ihr auch nur das Licht einatmen. Gerade das was ihr braucht.

Das Licht hilft der Ausdehnung, damit du weit bist und deine Grenzen besser spürst und die Wurzeln unterstützen dich, dich zu erden.

Probiere diese Übung aus, wenn sich gerade eine sehr schwierig auszuhaltende Situation anbahnt oder schon ausgebrochen ist.

Diese Übung kannst du auch machen bevor du an ein Treffen gehst, bevor du zu deiner Schulkameradin gehst, deine Kinder aufstehen, bevor du zur Arbeit oder zur Schule gehst oder einfach immer, wenn du das Bedürfnis nach bewusster Verbindung mit dir und der Erde verspürst.

Gute Erdung!

Gerne begleite ich dich oder dein Kind auch mit einer Fernheilung oder einem meiner anderen Angebote. 

 

Bild: unsplash.com/luis eusebio